Kann ein Vitamin-D-Spiegel von 90-100 ng/ml den Typ 1 Diabetes heilen?

Die Antwort

Durch eine entsprechende Früherkennung und Behandlung steigen die Chancen auf einen verbesserten Krankheitsverlauf mit weniger Risiken

Diabetes Typ-1-Diagnose durch C-Peptid

Bei Typ-1-Diabetes sind die meisten Betroffenen in einer Phase, in der die insulinproduzierenden Zellen bereits irreversibel zerstört sind. Dieser immunologische Prozess wird durch die herkömmlichen medizinischen Methoden nicht gestoppt, wodurch frühzeitig die Möglichkeit einer Korrektur oft ungenutzt bleibt.

Während der Coronakrise wurde intensiv die Funktionsweise des Immunsystems untersucht. Es wurde zunehmend deutlich, dass schwere Krankheitsverläufe oft durch eine Überaktivität des Immunsystems verursacht werden. Erfreulicherweise hat sich gezeigt, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel eine regulierende und bremsende Wirkung hat und dadurch die Überreaktion des Immunsystems unterbinden kann.

Auch ohne tiefgreifendes biochemisches Wissen lässt sich erkennen, dass die molekulare Struktur von Cortison und der Vitamin-D-Vorstufe sehr ähnlich ist, was darauf hinweist, dass beide Substanzen das Potenzial zur Regulation des Immunsystems besitzen. Darüber hinaus hat Vitamin D den Vorteil, den Knochenaufbau zu fördern, wohingegen Cortison zu einem Knochenabbau führen kann. Hier zeigt sich das ungenutzte Potenzial von Vitamin D im Kampf gegen die zerstörerische Immunreaktion auf die Inselzellen.

Der Wert des C-Peptids in der Insulinproduktion

Bei Typ-1-Diabetes kann man feststellen, ob noch eine eigene Insulinproduktion vorhanden ist, indem man das sogenannte C-Peptid im Labor bestimmt. Dieses Spaltprodukt entsteht bei der Aktivierung von menschlichem Insulin. Ähnlich wie eine Flasche, die mit einem Kronkorken verschlossen ist, bleibt das Insulin zusammen mit dem C-Peptid inaktiv. Erst wenn das C-Peptid entfernt wird – vergleichbar mit dem Öffnen einer Flasche – wird das Insulin aktiv.

Aus der Menge an C-Peptid lässt sich daher ableiten, wie viel eigenes Insulin noch produziert wird. Diese Untersuchung ist besonders wertvoll, da sie auch unter laufender Insulinbehandlung aussagekräftige Ergebnisse liefert. Um genaue Werte zu erhalten, muss das Serum in gefrorenem Zustand versendet werden, weil das C-Peptid chemisch nicht stabil ist.

Verhinderung des totalen Insulinverlusts durch Optimierung des Vitamin-D-Spiegels bei Typ-1-Diabetes

Es hat sich gezeigt, dass bei neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes das C-Peptid noch nachweisbar sein kann. Durch die Anhebung des Vitamin-D-Spiegels auf einen tropischen Wert von 80-100 ng/ml ist es in vielen Fällen gelungen, den totalen Verlust der C-Peptid-Produktion und damit der Insulinausscheidung zu verhindern. Diese Patienten benötigen meist weiterhin Insulin, jedoch bietet die Erhaltung einer Restfunktion der Insulinausschüttung enorme Vorteile: Der vollständige Ausfall der Insulinversorgung und damit verbundene Ketoazidose kann verhindert werden. Diese Restfunktion schützt also den Typ-1-Diabetiker vor schweren Folgen seiner Erkrankung.

Zonulin als eine mögliche Ursache für Typ-1-Diabetes

Ein weiterer Aspekt beim Typ-1-Diabetes ist die Rolle von Zonulin, wie sie von Professor Fasano herausgestellt wurde. Nicht jeder Vitamin-D-Mangel bei Kindern führt zu Typ-1-Diabetes. Zonulin wird als ein möglicher Auslöser betrachtet, besonders im Zusammenhang mit Darmschädigungen, die durch Infekte, Antibiotikagebrauch oder andere Stressreaktionen entstehen können. Dies führt zum Syndrom des durchlässigen Darms, vor allem im Dünndarm, wo das Zonulin-System die Aufnahme von Proteinen reguliert. Personen mit einem hohen Zonulin-Wert in der Stuhlprobe weisen oft unspezifische Symptome auf, die auch als Reizdarmsyndrom bezeichnet werden. Bei nachgewiesenem hohen Zonulin-Wert ist eine langfristige, effektive und unschädliche Behandlung zur Reduktion dieses Wertes notwendig.

Derzeit gibt es nur ein Nahrungsergänzungsmittel, für das ein solcher Nutzen nachgewiesen wurde: NaNa10.
Eine Studie mit über 50 Fallberichten zeigt, dass unter der Einnahme von NaNa10 der Zonulin-Wert sinkt. NaNa10 scheint die natürlichen Bedürfnisse des Mikrobioms zu erfüllen, und die Untersuchung der einzelnen Inhaltsstoffe hat einen bedeutenden Nutzen aufgezeigt. Offenbar ergibt sich aus der Kombination dieser Stoffe ein synergistischer Nutzen bei der Bekämpfung des erhöhten Zonulins.

Die Einsicht

Das Serum-Zonulin ist für die Diagnostik unsensibel; ein positiver Befund deutet jedoch oft auf ein besonders hohes Stuhl-Zonulin hin. Aus diesen Informationen lässt sich leicht eine Studie zur Verhinderung des völligen Versagens der Insulinproduktion konzipieren.

Die Entstehung des Typ-1-Diabetes könnte auf diesem Weg ablaufen:

  • Infekte und/oder Antibiotika können eine Schädigung der Darmschleimhaut verursachen.
  • Beim Leaky-Gut-Syndrom können Kuhmilcheiweißstoffe in die Blutbahn gelangen und Allergien verursachen
  • Dabei spielt ein Vitamin-D-Mangel eine wichtige Rolle, da hohe Vitamin-D-Spiegel diesen Prozess vermutlich aufhalten können.
  • Bei einem Vitamin-D-Mangel kann eine Kuhmilchallergie die Inselzellen immunologisch zerstören.
  • Wenn die Zerstörung nahezu vollständig ist, versagt die Regulation des Blutzuckers, und Typ-1-Diabetes wird erkennbar.

Ist es für die Rettung schon zu spät?

  • Wenn das C-Peptid noch nachweisbar sein sollte, sollte man schnell handeln und den Vitamin-D-Spiegel auf einen Wert von 80-100 Nanogramm pro Milliliter anheben (siehe Vitamin-D-Simulator®)
  • Ein Test des Zonulin-Wertes in einer Stuhlprobe kann auf die zusätzliche Ursachen Leaky-Gut-Syndrom hinweisen.
  • Dieser erhöhte Zonulin-Wert kann durch die täglich dreimalige Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels NaNa10® normalisiert werden.
  • Das Serum-Zonulin ist für die Diagnostik unsensibel. Sollte es allerdings positiv sein, liegt oft ein besonders hohes Stuhl-Zonulin vor.

Eine Studie zur Rettung vor dem völligen Versagen der Insulinproduktion kann aus diesen Angaben leicht konzipiert werden.

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