Kann ich mich auf wissenschaftliche Studien verlassen?

Die Antwort

Arzneimittelbrief beklagt die fehlende Unabhängigkeit der Wissenschaft

  • Der Arzneimittelbrief.de bemüht sich schon seit Jahren um eine unabhängige Berichterstattung.
  • In einem anzeigenfreien Rundbrief von 8 Seiten werden unabhängige wissenschaftliche Aussagen erarbeitet.
  • Dieses unabhängige Organ kann den fachkundigen Lesern zum (selbsverständlich kostenpflichtigen) Abo empfohlen werden.
  • Es hebt sich mit seiner klaren und ausgewogenen Sprache von der Masse der Gratis-Zeitschriten ab, die den Arzt täglich überschwemmen.
Arzneimittelbrief

Die Redaktion des Arzneimittelbriefes beklagt den Wahrheitsverlust in der Wissenschaft

Im Weiteren liest du ein Zitat vom Januar 2020, das mit einem sorgenvollen Ton die bundesdeutsche Wirklichkeit abbildet:

Auszug – Arzneimittelbrief

Original-Zitat aus dem Jahresschreiben Januar 2020:

Im Dezember haben wir über ein Memorandum renom­mierter Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten für mehr vertrauenswürdige Evidenz berichtet (11, 12). Die darin diskutierten Lösungsansätze sind zwar größtenteils nicht neu, jedoch wertvolle Denkanstöße, um in den näch­sten Jahren eine intensive Debatte zu führen, wie wir zu mehr Unabhängigkeit von kommerziellen Einflüssen in der Medizin kommen.

Der Arzneimittelbrief unterstützt die Kernaussagen dieses Memorandums uneingeschränkt:

  • Die weit verbreitete finanzielle Abhängigkeit von der Industrie führt zu Verzerrungen der in der Forschung erhobenen Evidenz, der medizinischen Fort- und Weiter­bildung, sowie den Entscheidungen im klinischen Alltag.
  • Derartige Verzerrungen bewirken, dass der Nutzen von Maßnahmen in der Gesundheitsversorgung übertrieben positiv dargestellt wird und ihre Nachteile bzw. ihre Schä­den verharmlost werden.
  • Eine größere finanzielle Unabhängigkeit von der Industrie ist wünschenswert und auch möglich, sofern empfohlene Reformen in Forschung, Fort- und Weiterbildung und klinischer Praxis umgesetzt werden.
  • Die vorgeschlagenen Schritte hin zu mehr finanzieller Unabhängigkeit von kommerziellen Interessen erfordern Veränderungen in der Unternehmenskultur. Wir benötigen vertrauenswürdige Evidenz, um informierte Entschei­dungen in der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Nutzen wir auch das kommende Jahr 2020, um gemeinsam mehr Unabhängigkeit und mehr Transparenz in der Medizin zu erreichen! Wir hoffen, dass unsere Artikel im Arzneimittelbrief hierzu einen Beitrag leisten und freuen uns auf Ihre Kommentare und Kritik.

Fazit

  • Dort, wo mit synthetischen Mitteln viel Geld verdient wird, schleicht sich eine Manipulation der Forschung ein.
  • Vitamin D als Billigsubstanz hat dem gegenüber das Nachsehen.
  • Es fehlt an einer Forschung mit Nachweis des Vitamin-D-Spiegels im wirksamen Bereich.
  • Leider ist dem AMB entgangen, dass es beim Thema Vitamin D selbst den beschriebenen Effekten erlegen ist.

Literatur des AMB: s.u.

Mehr erfahren:

Literatur im AMB:

Literatur

1. AMB 2019, 53, 1. AMB 2019, 53, 73. AMB 2019, 53, 89.

2. AMB 2019, 53, 08DB01. AMB 2019, 53, 32.

3. https://www.leitlinienwatch.de

4. https://www.escardio.org/Guidelines/Clinical-Practice-Guidelines/Dyslipidaemias-Management-of (Abruf am 8.1.2020).

5. ioannidis, J.P.: J. Clin. Epidemiol. 2016, 73, 82. Vgl. AMB 2016, 50, 32DB01.

6. AMB 2019, 53, 33.

7. https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/vorab/Medizinische_Apps.pdf

8. AMB 2019, 53, 32DB01. AMB 2019, 53, 40DB01.

9. AMB 2019, 53, 9.

10. https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000109455158/wie-viel-naz…

11. Moynihan, R„ et al.: BMJ 2019, 367, 16576.

12. AMB 2019, 53, 96DB01.

Kritik am IOM Standard:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21337617

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