Können hohe Dosierungen durch eine Anfangstherapie von Vitamin D zu Nierensteinen führen?

Die Antwort

Eine hochdosierte Anfangstherapie kann nicht zu Nierensteinen führen

  • Studien mit über 100.000 Teilnehmern haben die Gefahrlosigkeit gezeigt (PMID: 20486209) 
  • Nierensteine entwickeln sich nicht (!) innerhalb weniger Tagen während einer Anfangstherapie mit Vitamin D.  
  • Nierensteine entwickeln sich schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. 
  • Sie sind nicht (!) das Ergebnis einer kurzfristigen hochdosierten Vitamin-D-Einnahme.

Zur Information:

Eine hohe Zufuhr von Natriumchlorid, verbunden mit geringer Wasserzufuhr, führt zu konzentriertem Urin, wodurch die Kristlisation von Salzen im Urin gefördert wird. Hält dieser Zustand längere Zeit an, bilden sich Harnsteine.
(aus: Salz von Thomas Klein, Raimund von Helden)

Dehydration fördert die Bildung von Steinen und Grieß im Harntrakt (in Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre). Ist der Urin stärker konzentriert, fallen die im Harn gelösten Salze leichter aus und kristallisieren zu Harnsteinen. (aus: Wasser für unsere Gesundheit von Thomas Klein, Raimund von Helden) 

Video (13 min): Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen?

Die Einsicht

Magnesiumcitrat wirkt einer Steinbildung entgegen

  • Um Nierensteinen vorzubeugen empfiehlt es sich regelmäßig Magnesiumcitrat zuzuführen.
  • Die Zufuhr von Magnesiumcitrat vermindert das Risiko für die Bildung von Urinsteinen in den Nieren. Ebenso verhindert Magnesium das Risiko für Calciumoxalat-Steine.
  • Wichtig: Magnesiumcitrat sollte mit viel Wasser eingenommen werden.
  • Wichtig zum Schutz vor Nierensteinen: Ausreichend Wasser trinken verhindert die Bildung von Harnsteinen und dadurch bedingt Nierenschäden.

Mehr erfahren:

Ist Vitamin D schuld an Nierensteinen?
Eine Irreführung wird widerlegt​

Ich bin Nierenstein-Patient.
Darf ich Vitamin D nehmen?

Bücher Wasser und Salz
Wasser für unsere Gesundheit / Salz das weiße Gift

Gesund in sieben Tagen:
VitaminDBuch.de 

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