Kann die Einnahme von Vitamin D zur Verstopfung führen?

Die Antwort

Menschen im Vitamin-D-Mangel neigen eher zur Verstopfung

  • Vitamin-D-Mangel:
    Kleine Kinder mit starkem Vitamin-D-Mangel und Rachitis haben einen aufgetriebenen Bauch mit Verstopfung. Als Reaktion auf die Vergärung kommt es allerdings auch zu Attacken mit Durchfall. Das bessert sich, wenn der Vitamin-D-Mangel behoben wird. Generell ist im Vitamin-D-Mangel mit Darmträgheit zu rechnen: das ist die Intelligenz der Natur im Steinzeit-Winter, die Nahrungsmittel maximal lange auszuwerten.

  • Normalfall:
    Bei einem Vitamin-D-Spiegel  von 30 – 100 ng/ml funktioniert die elektische Steuerung über das Calcium. Krämpfe durch Spastik der Darmmuskeln im Rahmen einer Hypocalciämie sind überwunden. 

  • Intoxikation: 
    Bei einem Vitamin-D-Spiegel über 250 ng/ml kann es bei gleichzeitiger Zufuhr von Calcium zu einer Hypercalciämie kommen. Der Darm wird inaktiv. Der Vitamin-D-Simulator ® erlaubt die korrekte Steuerung zu dauerhaft sommerlichen Werten.

  • Magnesium:
    Magnesium ist der Katalysator der Energieerzeugung in den Mitochondrien. Ein Mangel macht den Darm träge. Die Zufuhr als Magnesium-Citrat ist ratsam. Zudem kann man bei einer Steigerung des Magnesium-Citrat auf osmotischem Wege eine Beschleunigung der Darmtätigkeit auslösen. Es wird bei hoher Menge ( z.B. 3 x 2 g im Wasser) nicht aufgenommen, bindet Wasser und wirkt daher als nützliches Abführmittel.

Die Einsicht

Es gibt sehr viele unterschiedliche Gründe, die zu einer Verstopfung führen können:

  • Besteht ein Mangel an Vitamin D und Magnesium?
  • Verfügt der Körper über ausreichende Nährstoffe (Vitamin D, B-Vitamine, Magnesium) 
  • Wie ist die Ernährungssituation: Gibt es ballaststoffarme Nahrungsmittel, die zugeführt werden und die zu einer Verstopfung führen können?
  • Ist die Trinkmenge ausreichend (Wasser)? 
  • Gibt es Störungen des Stoffwechsels? 
  • Besteht ein Bewegungsmangel? 
  • Werden Medikamente eingenommen, die zu einer Verstopfung führen können? 
  • Liegt eine chronische Erkrankung des Darms vor?
  • Besteht  eine Darmträgheit?

Wie kann ich Abhilfe schaffen?

    • Sorge für einen guten Vitamin-D-Spiegel und für die Zufuhr von Magnesiumcitrat 3 x täglich.
    • Die Zufuhr von B-Vitaminen ist wichtig für die Stoffwechselfunktionen.
    • Sorge für eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung: Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte.
    • Trinke ausreichend Wasser, denn ein Mangel an Flüssigkeit kann Verstopfung begünstigten, der Stuhl ist verhärtet.
    • Begrenze zuckerhaltige Produkte.
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