Darf mein Kind mit Epilepsie auch Vitamin D einnehmen?

Die Antwort

Schutz vor Nebenwirkungen der Epilepsie-Medikamente 

Epileptiker dürfen sogar deutlich mehr Vitamin D einnehmen. Gerade bei Antiepilepsie-Mitteln wie Carbemazepin, Phenytoin und Phenobarbital ist Vitamin D nötig.

Dazu kann eine Einnahme von Epilepsie-Tabletten führen:

  • Verstärkter Abbau von Vitamin D. 
  • Veränderung des Knochenstoffwechsels
  • Funktionsstörung der Muskulatur
  • Osteoporose: Diese kann schon bei einem heranwachsenden Kind durch Medikamenteneinnahme entstehen

Ohne Vitamin-D-Schutz:

…kann die Einnahme von Antiepileptika zu zusätzlichen gesundheitlichen Problemen führen.

Es können folgende Beschwerden auftreten:

  • Konzentrationsstörungen
  • Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Muskelschwäche
  • Schwindel

Die Einsicht:

  • Antiepileptika verstärken einen bestehenden Vitamin-D-Mangel zusätzlich.
  • Epileptiker haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin D.
  • Vitamin D ist Knochenschutz und stärkt die Funktion der Muskulatur.
  • Vitamin D wirkt einer medikationsbedingten Osteoporose entgegen. 
  • Schwere Nebenwirkungen  durch Epilepsie-Mittel (s.o.) können durch einen optimalen Vitamin-D-Spiegel gering gehalten oder sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden. (MANOS)
  • Es besteht eine dringende Notwendigkeit der Verordnung von Vitamin D für Epileptiker, um auf einfache und ungefährliche Art schweren Nebenwirkungen vorzubeugen!
  • Empfohlene Mikronährstoffe bei Epilepsie: Magnesium, Vitamin K2, Vitamin B1, Vitamin B6.
  • Epilepsiemittel können den Knochenstoffwechsel durch den zu grunde liegenden Vitamin D Mangel verändern.
  • Die Kontrolle der AP Werte (Knochenenzyme) empfiehlt sich deshalb ebenfalls, um Knochenerkrankungen jeglicher Art frühzeitig aufzudecken, ganz besonders auch bei Kindern.
    Im schwersten Fall kann sich dabei eine „Osteopathia antiepileptica entwickeln, das bedeutet eine medikationsbedingte Osteoporose beim heranwachsenden Kind. 
    (Zitat aus dem Buch:  Arzneimittel als Mikronährstoffräuber: Gröber/Kisters)

Weitere Tipps bei Epilepsie:

  • Sorge für eine vollwertige Ernährung.
  • Trinke ausreichend Wasser.
  • Vermeide Alkohol: Alkohol kann epileptische Anfälle auslösen.
  • Sorge für erholsamen und regelmäßigen Schlaf: Schlafentzug begünstig Krämpfe.

Erfahrungsbericht:

An dieser Stelle liest du den Erfahrungsbericht einer an Epilepsie erkrankten Jugendlichen, die durch Vitamin D deutliche Verbesserung ihrer Erkrankung erfahren hat.

Meine 13 jährige Nichte leidet seit einigen Jahren unter epileptischen Anfällen. Auf Grund des Schweregrades ihrer Anfälle wurde sie auf zwei Medikamente gegen Epilepsie eingestellt. Ganz zu Anfang bekam sie den Wirkstoff Carbemazepin, der zu einem späteren Zeitpunkt durch Oxcarbazepin ersetzt wurde. Hinzu kam noch ein weiteres Medikament. Mit der Zeit zeichneten sich deutliche Nebenwirkungen dieser beiden Medikamente ab. Diese Nebenwirkungen zeigten sich in verstärkter Müdigkeit, Schlappheit, Energielosigkeit und Erschöpfung, direkt morgens nach Einnahme des Medikamentes. Hierdurch war es sehr schwierig in der Schule und bei den Hausaufgaben die erforderliche Konzentration beizubehalten. Es traten vermehrt Kopfschmerzen und Schwindel auf, zunehmende Appetitlosigkeit, sowie Knochen und Wachstumsschmerzen.

Eine Laboruntersuchung des Vitamin-D-Spiegels zeigte den extrem schweren Mangel mit einem Wert von nur noch bei 8 ng/ml trotz der Gabe von 400 Einheiten Vitamin D. Mit diesem sehr schweren Vitamin-D-Mangel, gab es akuten Handlungsbedarf. Meine Nichte begann sofort mit einem Setup nach der Berechnungsformel von Dr. von Helden. Auch die Erhaltungsdosis bestimmten wir über den Vitamin-D-Rechner. Die Vitamin-D-Therapie wurde konsequent durchgeführt.

Leider wurden die Epilepsiemittel nicht in der nötigen Regelmäßigkeit eingenommen, sodass sich ein erneuter Anfall nach 7 Monaten einstellte. Dieser Anfall war zurückzuführen auf die unregelmäßige Medikamenteneinnahme meiner Nichte. Wir bemerkten hierbei jedoch, dass dieser Anfall nicht so stark war, als die Anfälle in den Jahren zuvor. Er war nicht so lang anhaltend und weniger ausgeprägt in den heftigen Begleiterscheinungen.

Auf Grund der Medikamente gegen die Epilepsie hatten uns die Ärzte zuvor bekundet, dass sehr starke Nebenwirkungen der Medikamente auftreten und bestehen bleiben könnten. Wir beobachteten die Reaktionen unter Einnahme von Vitamin D auf die neue Medikation. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass die Müdigkeit und Erschöpfung trotz höherer Dosierung der Epilepsiemedikamente wirklich verschwunden waren. Die Lehrer bestätigten, dass meine Nichte in der Schule aufmerksamer am Unterricht teilnahm. Die Kopfschmerzen waren bedeutend weniger geworden und der Schwindel nur noch sehr selten. Meine Nichte hatte wieder einen guten Appetit und auch die Häufigkeit der Knochenschmerzen war zurückgegangen. Der Allgemeinzustand wurde auch in den Arztberichten als stabil bezeichnet. In einem Gespräch mit den Ärzten zeigten sich diese sehr erfreut über diese positive Entwicklung meiner Nichte, vor allem aber darüber, dass sie die verordneten Medikamente deutlich besser vertrug als zuvor.

Anmerkung der Redaktion: Die Echtheit dieses Berichtes ist durch persönliche Kenntnis verbürgt!

Mehr erfahren:

Orientierung zur Einnahme findest du unter:
VitaminDZiel.de

Zur Berechnung:
VitaminDRechner.de
VitaminDSimulator.de

Vitamin-D-Praxis: Epilepsie
VitaminDService.de/epilepsie

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